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Samstag, 30. Mai 2015

Sonnenblumen im "kleinen Schwarzen"

Sunflower cake

Hier kommt ein kleines Geburtstagspräsent für die Taufpatin meiner großen Tochter. Und wir bei der Party mit von der Partie sind, überrasche ich sie zu Ihrem 30. mit einer Zitronen-Limoncello-Torte.

Die Ummantelung soll mit Sonnenblumen verziert werden. Damit die Torte aber nicht zu HIPPIE wird, entschied ich mich für ein edles Schwarz.

Das Rezept der Torte hab ich schon mal gepostet *klick* und gehört eigentlich zu meinen Lieblingstorten. Die Torte hat einen feinen zitronigen Geschmack. Die Konsistenz ist nicht flexibel. Die zitronige Füllung schmeckt leicht und ist ideal für die wärmere Jahreszeit.
Bei dieser Variante hab ich allerdings die einzelnen Bodenschichten mit Limoncello getränkt.



MonsterHigh Geburtstagstorte

Frankie Stein lässt grüssen

Es herrscht Partystimmung im Hause König. Nach wochenlanger Vorbereitung:
- Fledermausdekoration
- Einladungskarten mit passendem Motiv
- Schnitzeljagd mit Schatzsuche
- Lesezeichen mit MonsterHigh-Spitzendesign

hier nun das eigentliche (Monster)Highlight - die FRANKIE STEIN Torte mit allen Schikanen



Die Rüschen wurden einzeln eingefärbt. Die Farbschichten gehen von marine, meeresblau, hellblau, türkis bis zu hellem petrol.



Das Torteninnenleben war ein reiner, echter, saftiger, Schokoladenkuchen mit einer leichten Schokoladenbuttercreme. Die untereste Schicht hab ich gefüllt mit halben Erdbeeren. Aus Stabilitätsgründen konnte ich leider nicht noch mehr Schichten mit Erdbeeren füllen, so hab ich zusätzliche Erdbeeren dazugereicht.

Das Rezept der Lecker-Schmecker-Schokoladentorte findet ihr hier: *klick*

Fazit der Gäste: Kinder sind ja bekanntlich etwas schwierig mit Torten. Es gibt welche, die lieben Torten, und andere mögen Sie halt nicht. Mit den zusätzlich gereichten Erdbeeren, wurden die Teller restlos geleert. Die Zuckerglasur, wurde auf mein Abraten hin, schön übriggelassen. Es war mir einfach zu viel Lebensmittelfarbe.

Fazit von mir: Rundum gelungen. Optisch mein bisheriges Highlight. Geschmacklich sehr gut.
Der Trick dabei. Den Tortenboden mit Kakao gut tränken.

Montag, 17. November 2014

Pferde-Geburtstags-Torte

Fantasy-Horse-Cake

 

Von einer guten Freundin wurde ich gebeten zum 10.Geburtstag Ihrer Tochter eine Pferdetorte frei zu gestalten. Also googelte ich ein bischen auf meiner LieblingsApp "PINTEREST" um eine Vorstellung, das mir Möglichen zu machen, und es dauerte auch nicht lange, da hatte ich schon ein gewisses Bild im Kopf. 

Um genauer Planen zu können, skizzierte ich die Torte auf einem Blatt Papier grob vor: 
mit Gartenzaun und Wimpel, Blüten, Hufeisen und einem Pferd, dass ich im 2D-Format aufstellen wollte. Die gewünschte Farbe war lila, die ich mit grün kombinieren wollte. Aber wie so oft im Leben, kam es doch ganz anders. 

Allerdings kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen: 










Ursprünglich hatte ich ein grünes Satinband geplant und wollte dahinter einen braunen Weidezaun rund um die Torte kleben. Allerdings konnte ich dem grünen Filzband nicht widerstehen. So ließ ich den Zaun kurzerhand weg und klebte die einzelnen Blüten zwischen die "Grashalme".

Die Pferdegestalt war am allerschwierigsten. Drei Versuche in unterschiedlichen Höhen und Stärken schlugen fehl. Die Beine waren zu fragil und sind immer gebrochen. Meine nächste Alternative wäre gewesen ein liegendes Pferd zu modellieren - und genau dass hatte ich von Anfang an ausgeschlossen.

Die Torte stand also vor mir: Fertig dekoriert. Doch ohne Pferd so schrecklich unvollkommen.
Also: was tun sprach Zeus?

Ich durchwühlte festentschlossen den mittlerweile viel zu kleinen "SCHLEICH"-Pferdenkorb, und siehe da, ich fand das perfekte-farblich-abgestimmte grau-violette Fohlen.
Dadaaaaa!!!

Zur Torte muss ich allerdings gestehen: es ist keine Torte!
Die Torte ist ein Kuchen.
Ein Marmorkuchen.
Den habe ich mittlerweile schon oft gebacken und auch hier schon gepostet *klick*.

Die einzige Raffinesse bestand darin, die doppelte Teigmenge zu machen, damit die Torte, die keine ist, nicht zu flach wird. Die Marmorierung des Kuchen habe ich sehr sparsam mit einem Zahnstocher vorgenommen und die beiden Böden so aufeinander gestapelt, dass die dunklen Seiten sich berühren.
Das heißt unten ist eine helle Schicht, dann kommt die Marmorierung, dann die dunkle Schicht, Die Schokoglasur, dass es hält, dann der 2. Kuchen mit der dunklen Seite, die Marmorierung und schließt ab mit einer hellen Oberseite. Eingestrichen habe ich die Torte mit einer Schokoladenganache, damit der Rollfondant hält.

Jetzt mögen, die meisten sagen, solch einen Aufwand für einen läppischen Marmorkuchen....

Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass eine Torte nicht unbedingt jedermanns Sache ist, und viele Kinder mögen keine Buttercremetorte sondern bevorzugen einen saftigen Rührkuchen, der am 3. Tag nach Herstellung am ***Aller Aller Allerbesten schmeckt***.

Und das Kind, in diesem Fall das Geburtstagskind ist hier die Hauptperson!

Liebe Pia, ich wünsche Dir zu Deinem ersten runden Geburtstag alles Gute und Liebe. Lass Dich so richtig hochleben und genieße diesen ganz besonderen Tag. 

Es grüsst Dich ganz herzlich, 


                                                         Astrid







Mittwoch, 28. Mai 2014

Erdbeercreme-Charlotte


Lange haben wir gewartet, aber endlich ist es soweit!

Ade Winterapfel.
Herzlich willkommen Du Süße aller Erdbeeren.
Erdbeer-Shake, Erdbeereis, Erdbeermarmelade oder einfach nur Erdbeeren - vom Stock direkt in den Mund.
Was ich allerdings gar nicht leiden kann: Erdbeerkuchen. Biskuitboden. Vanillepudding. Igitt!
Die Übelste aller Steigerungen: ein Kleks Schlagsahne.

Aber es geht auch anders!
Mein heimlicher, sahniger Erdbeertraum umhüllt mit Löffelbiskuit.


Hier die Zutaten für eine 28er Springform:
- 800 g Erdbeeren + Erdbeeren für die Deko
- Saft von einer Zitrone
-  16 Blatt Gelatine
-    1 kg Creme Fraiche
- 200 g Zucker
- 400 g Schlagsahne
-    2 Packungen Löffelbiskuit

1)   Erdbeeren waschen, putzen, pürieren und durch ein feines Sieb streichen.
2)   Zitronensaft hinzufügen und gut verrühren
3)   Gelatine in Wasser einweichen. Schlagsahne steif schlagen und kühl stellen.
4)   Creme Fraiche mit Zucker aufschlagen.
5)   Gelatine in einem Töpfchen erwärmen - auf keinen Fall kochen lassen. (Sollte sich die Gelatine durch nur schwer lösen, entweder die Temperatur ein klein wenig erhöhen, wenn das nichts nützt, noch etwas Wasser hinzufügen.
6)   Um die Temperatur anzugleichen, erst 10 EL Erdbeercreme in die Gelatine rühren, dann die verrührte Gelatine in die übrige Erdbeercreme rühren. 10-15 Minuten kalt stellen, bis sie angefängt fest zu werden.
7)   Sahne unterheben.
8)   Tortenring auf die Tortenplatte stellen. Einige EL Creme auf die Tortenplatte streichen und den Biskuit mit der Zuckerseite nach außen nebeneinander an den Tortenringrand stellen.
9)   Restliche Creme einfüllen und glatt streichen. Zugedeckt mind. 4 Stunden kalt stellen.
10) Tortenring lösen und mit Erdbeeren dekorieren.

Fazit meiner Gäste:
Für alle die es kühl, fruchtig und cremig lieben - ein wahr gewordener Traum.
Für die anderen - empfehle ich einen Schokoladenkuchen.

Mein Fazit:
Wenig Zutaten, geringer Arbeitsaufwand - maximaler Erfolg - genau mein Ding!

Eine Torte, für die man sich echt nicht schämen braucht. Durch die Zutatenmenge erreicht sie eine schicke Höhe von 14 cm +.
Durch den Biskuitrand ein schöner Hingucker. Die Creme ist fruchtig, sahnig, einfach lecker.

 

Dienstag, 25. Februar 2014

Wandertorte Jakobus

Meine Freundin feierte dieses Wochenende einen runden Geburtstag. Da kommt man mal echt ins Grübeln: was Schenken ??? Originell sollte es sein, nicht zu teuer, aber auf keinen Fall zu billig, am besten was Selbstgemachtes, zumindest ein Teil davon.

Ich erinnerte mich an ein Gespräch, dass wir vor vielen Monaten führten. Wir wollten irgendwann, wenn die Kinder etwas größer sind, den Jakobsweg zusammen machen. Aber wir haben nie festgelegt von wo wir beginnen und wie lange wir unterwegs sein wollen. Nach ein bischen googeln, hatte ich ihn gefunden, den Kinzigtaler Jakobusweg, von Loßburg bis Gengenbach - 90 km in 5 Etappen. Also worauf warten!
Wir starten mit der Pilgertour noch diesen Sommer, gleich hier vor unserer Haustür.
Informationen zum Kinzigtaler Jakobusweg findet ihr auf folgenden Links:
http://jakobusweg.com/Kinzig
http:/wanderkompass.de/Deutschland/kinzigtaeler-jakobusweg
Das Kultur- und Touristenbüro in Gengenbach organisiert sogar eine 5tägige Pilgertour inklusiv Gepäcktransfer *klick*

Passend zu dem Wanderthema dann noch die Torte.
 

Sieht die nicht mal fantastisch aus? Vielleicht sollte ich einfach ein bischen bescheidener sein, aber ich bin über das Ergebnis einfach mehr als happy.
Als Torteninnenleben habe ich mich für die Zitronenvariante entschieden. Das Rezept findet ihr hier: *klick*





Sonntag, 19. Januar 2014

Kokoskuchen - mit Vanille und weißer Schokolade

... eine Liaison



Schon seit langem google ich mich durch die Weltgeschichte, auf der Suche nach schönen Blogs, neuen Ideen, schönen Bilddarstellungen und natürlich nach den BESTEN Rezepten. Wie eine Honigbiene, fliege ich von Blüte zu Blüte, lasse mich inspirieren, sammle fleißig Rezepte, die ich akribisch auf meiner TO-BAKE-LIST vermerke, die immer länger und länger wird.
Ich stelle mir auch tatsächlich langsam die Frage wer soll das alles bloß essen?

Nichtsdestotrotz schwinge ich dieses Wochenende den Schneebesen, und zwar nach einem Rezept von dem
"Backbuben" *klick *, dessen Homepage ich regelmäßig besuche. Seine Fotoinszenierungen sind wirklich ganz wundervoll und lassen einem wirklich das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Jedenfalls viel meine Wahl auf den karibischen Kokosrührkuchen, der mich für dieses Mal glücklich machen sollte.

Wenn ich ein Rezept zum ersten Mal ausprobiere, nehme ich mir immer das gleiche vor; mich direkt daran zu halten!
Wenn ich aber mal tief in mich gehe und mal ganz intensiv darüber nachdenke - habe ich es bislang noch nie geschafft.
Und auch dieses Mal habe ich die Finger nicht von einigen Modifizierungen gelassen.
Anstatt Vanillearoma, habe ich echte Vanille benutzt, als Kuchenglasur habe ich mich für weiße Schokolade entschieden und auf die Ananasstückchen habe ich verzichten müssen, weil meine Tochter, diese Frucht partout nicht ausstehen kann.

Hier also meine
Zutaten :
  • 220 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 4 EL Kokosraspeln
  • 1 Vanilleschote
  • 4 Eier
  • 200 g Kokosmilch
  • 50 g weiße Raspelschokolade  
für die Dekoration 
  • 150 g weiße Kuverture 
  • Kokoschips (hier von Alnatura)
  • 5 Physalis 
 1)   alle Zutaten vorbereiten, ggf. schon abwiegen. die Backform buttern und den Ofen auf 180 Grad vorheizen
2)   Butter und Zucker cremig aufschlagen. Dann jedes Ei einzeln ca. 30 Sekunden unterrühren
3)   Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit der Kokosmilch in den Teig rühren
4)   Die Vanilleschote längs aufschneiden und die Vanille auskratzen. Die Vanille mit der weißen Schokolade  und den Kokosraspeln zum Teig geben und gut unterheben
5)   In die Form füllen und ca. 55 Minuten backen. Nach der Stäbchenprobe herausnehmen und auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.
6)   Die Kuverture grob hacken und im Wasserbad schmelzen. Die Konsistenz prüfen (sie sollte nicht zu flüssig sein!) Die Kuverture auf den Kuchen schütten und schön verteilen. Mit den Kokoschips dick betreuen und mit den Physalis dekorieren.


Eh voila ! der Kuchen ist fertig. 

Fazit von den Gästen: 
alle nahmen sich zwei Stück Kuchen
Muss ich mehr erklären?

Fazit von mir:
Einfache Herstellung. Der Teig sehr locker leicht und geschmeidig.
Die weiße Kuverture lässt sich super auf dem Kuchen verarbeiten und erreicht sehr schnell die richtige Konsistenz. Geschmacklich ist der Kuchen durch die Einarbeitung von den Kokosflocken und der weißen Schokolade sehr saftig. Die Vanille sticht fein hervor. Zusammen mit der üppig aufgetragenen Glasur - ein echter Leckerbissen.

Mein Tipp:  Ich würde den Kuchen beim nächsten Mal mit Kokoslikör (vielleicht "MALIBU"?) tränken.
 

Dienstag, 14. Januar 2014

Kaffee-Baileys-Torte im Klatschmohngewand


Wir stecken schon mitten drin - im Jahr 2014.
Und schon gehts los mit den ganzen Geburtstagen die sich zumindest in unserer Familie auf die ersten fünf Monate stark komprimieren.

Schon an diesem Wochenende war es so weit, eine liebe Freundin von mir hat Ihren Geburtstag gefeiert. Da ich schon seit langem keine Motivtorte mehr gebacken hatte, war ich geradezu montiviert sie mit einer Eigenkreation zu überraschen.

Zutaten 
für den Mokka-Boden:                      für die Mokko-Butter-Creme
-       250 g Mehl                               -       250 g Butter
-       250 g Butter                             -       350 g Puderzucker
-       250 g heller Rohrzucker            -           3 TL Instantkaffee
-           4 Eier                                   -           2 EL heißes Wasser
-           1 EL Instantkaffee                -            1 Prise Salz
-           3 EL Kakaopulver
-           3 TL Backpulver
-           4 EL heißes Wasser
-          50 ml Baileys (zum Tränken der Böden)

1)   alle Zutaten abwiegen und bereitstellen. Backblech buttern und Ofen auf 180 °C vorheizen.
2)   den Instantkaffee in 3 EL heißem Wasser auflösen und etwas schaumig rühren.
3)   Butter mit dem Zucker schön schaumig rühren und erst wenn die Farbe schön hell ist, den Kaffee hinzufügen und weiterschlagen.
4)   die Eier nach und nach unterrühren.
5)   Mehl, Kakao und Backpulver miteinander mischen und unter die Masse heben.
6)   den Teig in die Backform füllen und ca. 45 Minuten backen lassen. Nach Stäbchenprobe den Kuchen aus dem Ofen nehmen, ihn aufs Kuchgitter stürzen und ihn gut auskühlen lassen.

7)  den Kuchen in der Mitte so oft durchschneiden, dass  insgesamt drei Böden entstehen, wer sich traut darf auch öfters....und mit dem Baileys tränken.
8)  für die Buttercreme: die Butter mit dem Puderzucker schaumig schlagen, den Kaffee in Wasser auflösen und hinzufügen. Die Masse so lange schlagen bis sie sahnig-weich ist.
9)  den Kuchen damit befüllen und ummanteln.
10)Bevor der Kuchen mit dem Rollfondant eingepackt wird ihn mit einer Kuchenhaube abdecken und ihn über Nacht anziehenlassen.

Fazit bei den Gästen:
Optisch gesehen ein echter Hingucker. Großes Lob aber nicht nur für die Optik , sondern auch für den Geschmack. Meine Freundin, die direkt neben mir saß, hat mit weit aufgerissenen Augen und vollem Mund bestätigt: "Du, der isch echt legger."

Fazit von mir: vorab muss ich gestehen: ICH LIEBE KAFFEE - in allen Formen!
Umso mehr hat es mich erfreut, das die Torte wirklich gelungen war. Die Konsistenz der Böden war fest und geschmacklich nicht zu bitter-nicht zu süß. Der Knaller allerdings war die Kaffeecreme. Cremig, süßlich und hat die feine Kaffenote geschickt hervorgehoben.
Der weiße Fondant mit der knallroten Mohnblüte war ein herrlicher Kontrast zu dem schwarzen Kuchen beim Aufschnitt. 



Donnerstag, 31. Oktober 2013

gepuderte Kaiserschmarrn mit Trauben-Rotwein-Kompott

Bei uns gibts eigentlich so gut wie NIE irgendwelche Süßspeisen.
Obwohl ich mit Kaiserschmarn, Zwetschgenknödel und Palatschinken aufgewachsen bin, kann meine französische "bessere" Hälfte eher mit Käse und Saucission was anfangen. Hinzukommt noch, das unsere beiden Kinder, die französischen Geschmacksknospen geerbt haben. Da schiebt sich meine Große schon mal zum Nachtisch schwarze Oliven hinter die Kiemen und der kleine Zwerg beißt noch einmal herzhaft in die Wurst.

Doch da ich gestern erst das gepriesene Trauben-Rotwein-Kompott gekocht habe, habe ich mich heute mal durchgesetzt.

gepuderte Kaiserschmarrn mit Trauben-Rotwein-Kompott


Die Kombination der Zutaten mische ich eigentlich immer nach Gefühl, da ich anhand der Teigkonsistenz "erfühlen" kann, ob der Teig geschmeidig genug ist. Heute allerdings habe ich die Löffel genau gezählt und die Milch genau abgemessen.

Hier also die Zutatenliste für zwei hungrige Erwachsene oder
für 4 Nachtischteller
-    4 Eier
-   12 EL Mehl (3 EL pro Ei)
-     2 Pkch. Vanillezucker und eine Prise Salz
-   400 ml Milch
-   Sonnenblumenöl
-   Puderzucker und Zimt zum Bestäuben


1)  Eier in eine Schüssel schlagen und schön schaumig schlagen. Nach und nach immer das Mehl inzufügen und weiterschlagen, so dass keine Klümpchen entstehen. Wenn der Teig zu fest wird, so dass das Schlagen zu schwer wird ganz wenig Milch hinzufügen. Mehl und Milch abwechselnd hinzufügen.
Duch regelmäßiges Schlagen lösen sich die Klümpchen auf.
2)  Vanillezucker und Salz hinzufügen und alles miteinander vermengen.
3)  Großzügig Öl in einer, am besten tiefen Pfanne erhitzen. Teig hineingeben und mit einem dem Teigheber versuchen den Teig immer wieder zu wenden. Den Teig allerdings bewußt dabei "verupfen".
4)  Die fertig gebackenen Schmarrn auf dem Teller anrichten und mit Puderzucker-Zimt-Mischung bepudern. 

Mein Fazit:
Eine sehr schmackhafte Süßspeise aus Zutaten die man (meist) sowieso zu hause hat.
Sehr leckere Süßspeise, die auch Hauptgericht-Qualität hat. Sehr leckere Geschmackkombination durch Vanillezucker im Teig und dem Zimt obendrauf.

Fazit meines Mannes und meiner Kinder:
Alle haben Ihre Tellerchen leer gegessen.
Mein Mann, der dieses Gericht - man mag es kaum glauben - noch nie zuvor gegessen hat, hat dennoch zustimmend mit dem Kopf genickt. Das Kompott fand er sehr gut.
 

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Trauben-Rotwein-Kompott

Ich weiß wirklich nicht seit wie vielen Wochen ich mir schon vornehme dieses leckere Kompott zu kochen.
Schon letztes Jahr habe ich dieses Rezept ausprobiert und war von dem Ergebnis total begeistert.
Dieses Jahr hab ich mich an das Originalrezept gehalten und es mit Gelierzucker versucht - allerdings mit mäßigem Erfolg.
Nach erkalten des Kompotts hat der Sud definitiv zu stark geliert und ich bevorzuge eindeutig die flüssigere Variante, daher hier das Rezept von meinem Erstversuch:



Hier die Zutaten:
-     500 g rote Trauben (am besten kernlos)
-     200 g Rotwein
-     200 g Zucker

1)   Die Trauben waschen, halbieren, wenn nötig entkernen.
2)   Trauben in einen Topf geben, Rotwein und den Zucker hinzufügen und 4 Minuten aufkochen.
3)   In heiß ausgewaschene Einmachgläser (ich hab meine von IKEA), oder in Twist-off-Gläser abfüllen.

Mein Fazit:
Sehr einfache Handhabe.
Sehr wenige Zutaten.
Geschmacklich sehr fruchtig. Der typische Geschmack des Rotweins verflüchtig, was bleibt ist ein ganz besonderer vollmundiger Geschmack der sich mit den Weintrauben sehr gut vereint.

Dieses Kompott passt z. B. sehr gut zu Kaiserschmarrn, Waffeln, Crêpes & Co.

Möglich auch die helle Variante:
mit hellen Weintrauben & Weißwein.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Süße Butter-Rosen wecken Erinnerungen

Als ich noch ein kleines Mädchen war, gab es bei meiner Oma zum Geburtstag immer große Familenfeiern. Sämtliche Geschwister mit ihren Ehepartnern, Kindern und Kindeskindern, Tanten, Onkel, Cousinen und Großcousinen...

Die Hütte war voll und die Kuchentafel reichlich gedeckt, wenn auch die Auswahl zu dieser Zeit nicht so vielfältig war.

Besonders charakteristisch bei diesen Festlichkeiten war, das Frauen und Männern stets getrennt saßen und daher die Diskussionsthemen sehr unterschiedlich waren.

Die Vorbereitungen begannen morgens früh gegen 9 Uhr, direkt nach dem Frühstück, und in aller Gemütlichkeit. Ich kann mich nicht erinnern, dass einmal Hektik ausgebrochen war.

Am frühen Nachmittag wurden die beiden Tische, einer im Esszimmer, einer im Wohnzimmer, der aufs Maximalste in die Höhe gekurbelt wurde, mit weißen Tischtüchern gedeckt. Das feine weiße Porzellan wurde aus der Vitrine geholt und ein herber Kaffeeduft durchströmte das Haus.
Meist gab es einen Baumstammkuchen, den ich als Kind allerdings oft verschmähte, aber die Hefekipferl die mit einer geheimnisvollen Fleischfüllung gefüllt waren mochte ich sehr.

Aber welches Gebäck ich ganz besonders liebte, das es aber auf unerklärliches Weise nicht oft gab waren
Butterrose.



An das und vieles mehr habe ich mich heute erinnert, als ich heute in der Küche stand und eigentlich Zimtschnecken backen wollte, aber feststellte, dass ich doch nicht alles Zutaten hatte.
Ich liebäugelte kurz damit, das Rezept einfach abzuwandeln, ich entschied mich aber anders.

Das Ergebnis war für mich einfach wunderbar und ich bin sicher, auch meiner Oma hätten die Butterrosen sehr geschmeckt.

Zutaten für ca. 16 Butterrosen:
-     500 g Mehl
-        1 Würfel Hefe
.      300 ml Milch (handwarm)
-     150 g Zucker
-     120 g Butter
-        1 Prise Salz

1)    Hefe in handwarme Milch brökeln und 15 Minuten stehen lassen. (Milch darf nicht zu warm sein !)
2)    Mehl in die Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken und die Milch mit der Hefe hinein schütten.
3)    80 g weiche Butter, 100 g Zucker und eine Prise Salz hinzufügen und alles zu einem Teig verkneten.
4)    Teig an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen, bis der Teig das doppelte an Volumen erreicht hat.
5)    Ofen auf 190° C vorheizen.
6)    Den Teig nochmal kurz mit der Hand durchkneten und zu einem Rechteck auswalken (ca. 50 x 30).
7)    40 g Butter auf den Teig streichen und den 30 Zucker locker darauf verteilen.
8)    Muffinblech großzügig ausbuttern. 
9)    Von der Längsseite den Teig so straff wie möglich rollen, 3 cm dicke Scheiben schneiden und in die Backblechmulde legen.
10)  Das Backblech in den Ofen schieben und 15 Minuten backen.
11)  Mit der restlichen flüssigen Butter, mit 20 g Zucker alle 5 Minuten dick einpinseln.

Mein Fazit:
Schon als ich die Butterrosen aus dem Ofen nahm, war die Neugierde und Begierde zu groß, dass ich es gerne in Kauf nahm mir die Finger zu verbrennen. Der Teig war wunderschön aufgegangen und durch die Butter-Zuckerglasur erhielten die Butterrosen einen wunderbaren Glanz. Ich riß die Mitte der Rose langsam heraus, ließ den heißen Dampf mir ins Gesicht schlagen und biss vorsichtig in den butterweichen, immer noch heißen Hefeteig.
Drei Butterosen habe ich direkt aus dem Backblech heraus verschlungen.
Drei weitere folgten dann am Nachmittag zum Kaffee.
Nach dem Abendessen habe ich mir noch Eine als Nachtisch gegönnt.

Fazit meiner Kinder:
Meine Erstgeborene, die eher Schnitzel, Käse und Oliven bevorzugt hat gleich zwei auf einmal gegessen,
ehe ich mich versah, hat die zweite angefangen in jedes Küchelchen einmal reinzubeißen.

Mein Mann hat dann den Rest verputzt.
Nach nur 5 Stunden war der Spuk vorbei.

Mein Tipp:
Am besten noch warm genießen.
Dann ist der Teig am weichsten.



Mittwoch, 2. Oktober 2013

Feigen-Tarte mit Vanillecreme

Tarte aux Figues avec sauce a la vanille

 


Was ist wohl das aller aller allerschlimmste, was einem Cake-Bloger passieren kann?
- der Backofen geht kaputt ! Aaaaaaaaahhhhhhhhhh.......

In meinem Fall: Der Display der Gradregulierung ist futsch, will heißen, das der Ofen zwar eingeschaltet werden kann, aber keine Gradzahl mehr anzeigt.
MIST! MIST! MIST!

Aber liebe Leute, wenn Ihr glaubt so eine Lapalie mich hält vor der nächsten Backsession zurück . . .
ist falsch gewickelt.
Da schieb ich doch gleich mal die Feigen-Tarte in den Ofen, und dadadaaaaaa.....
Schon weht ein lieblich süßer Kuchenduft durchs Haus und macht mich ganz glücklich<3 nbsp="" p="">Das supertolle an dieser Tarte:
- wenig Zutaten
- wenig Zeitaufwand
- und da war doch noch was...natürlich der außergewöhnliche Geschmack

Zutaten:
-     Blätterteig (TK)
-     8 frische Feigen
-     1 kleines Stück Ingwer
-   30 g Walnüsse
-   60 g Zucker
- 200 g Vanillejoghurt (z. B. Landliebe)

1)     Feigen waschen und in Scheiben schneiden
2)     Ingwer schälen und raspeln
3)     Backofen auf 200 C vorheizen (oder wie in meinem Fall die Gradzahl einfach abschätzen)
4)     Eine Tarteform mit Backpapier auslegen und gleichmässig mit 60 g Zucker bestreuen
5)     Die Walnüsse locker darauf verteilen, und dann die Feigenscheiben mit dem Ingwer
6)     Den Blätterteig auf die Feigen legen und schön fest drücken.
7)     Ungefähr 20 min im Ofen backen.
8)     Die Tarte schwungvoll auf die Tortenplatte stürzen und nach dem Erkalten das Backpapier vorsichtig entfernen.
9)     Den Joghurt zu der Tarte reichen.



Mein Fazit:
Eine außergewöhnliche Geschmackskombination mit den fruchtigen Feigen, den Walnüssen und der leicht zitronigen Schärfe des Ingwers.
Ich hatte die Tarte schon einmal gebacken, allerdings war sie mir optisch nicht gelungen und auch geschmacklich hat sie mich nicht von Hocker gehauen. Meinem Mann hat sie allerdings auch schon bei meinem ersten Versuch toll geschmeckt.
Dieses Mal fand auch ich sie super, kann auch prima zum Brunchen angeboten werden.


Dienstag, 24. September 2013

Einschulungstorte

school cake


Nach sechs Jahren, die mir im Nachhinein doch schnell wie der Flug vorkommen, wird an dem heutigen Tag meine kleine Tochter ein SCHULKIND.

Selbstverständlich lasse ich es mir nicht nehmen, an diesem ganz besondern Ereignis auch eine ganz besondere Torte zu backen. Ich entschied mich für eine Art schwarze Tafel auf der ich mit weißer Couverture geschrieben habe. Für die Ummantelung wählte ich eine Art Zaun aus Vollmilch-Mikado-Stäbchen.

Das Rezept für den Kuchen und der Creme habe ich von einem ganz tollen Tortenblog, den ich neu entdeckt habe. Die Fenta von kreationen-a-la-fenta hat nämlich auch eine Vorliebe für tolle Dekotorten und ich bin von Ihren wunderbaren Kreationen total begeistert.
Daher landet die liebe Fenta heute noch auf meiner "Blogroll".


Zutaten für die 
Tortenböden:                              Nougat-Mascarpone-Füllung:                
-     4 Stück Eier                         - 400 g Nougatmasse
- 200 g Zucker.                           - 250 g Mascarpone
- 200 ml Orangensaft                  - 200 g Sahne
- 200 ml Öl
- 300 g Mehl                               Dekoration:
-     1 Pack. Backpulver               - schwarzer Rollfondant,
                                                   - Blütenpaste und versch. Lebensmittelfarben
                                                   -  weiße Kuvertüre für den Schriftzug

Zubereitung der Tortenböden
1)   alle Zutaten bereitstellen und abwiegen. Backblech mit Backpapier auslegen.
2)   Eier mit Zucker gut verrühren und dann die restlichen Zutaten aufeinmal hinzufügen.
3)   Ofen auf 180 °C vorheizen.
4)   die Hälfte des Teiges auf das Backblech schütten und für ca. 30 min in den Ofen schieben.
5)   nach Stäbchenprobe, den Teig aus den Ofen nehmen und den Vorgang ein zweites Mal mit der anderen Hälfte des Teiges wiederholen. 

Zubereitung der Nougat-Creme
1)   Nougat in Stücke schneiden und im heißen Wasserbad schmelzen. 
2)   die Nougatmasse etwas auskühlen lassen und die Mascarpone unterrühren. 
3)   Sahne steif schlagen und zu der Nougatmasse unterheben und ca 30 min im Kühlschrank kaltstellen. 

Zusammenbau der Torte:
1)   die beiden Tortenböden in der Mitte halbieren, so dass 4 Teile entstehen. (Am besten alle 4 Teile übereinander legen und nochmal begradigen.
2)   jeden Boden dick mit der Füllung bestreichen und übereinanderlegen (Boden, Füllung, Boden usw.) 
3)   den 4. Boden ringsrum dünn mit der restlichen Nougat-Mascarpone-Creme bestreichen und die Oberseite mit schwarzgefärbten Rollfondant belegen (Tafeleffekt)
4)   ringsherum die Mikadostäbchen an die Tortenseite - wie einen Zaun - ankleben und wie gewünscht
5)   mit Blüten und Schriftzug verzieren

Fazit: 
Die Böden sind fest und gut zum Bearbeiten. Geschmacklich: aromatisch und bissfest, wären sicherlich mit Eierlikör anstelle des O-Safts besser gewesen. Die Nougat-Creme ist für waschechte "Nussfans" sicherlich der Renner. Geschmacklich: sehr vollmundig, wenn auch von der Mascarpone nichts mehr rauszuschmecken ist. Von der Konsistenz mit einer Ganache stark vergleichbar. 



Freitag, 13. September 2013

Zwetschgen-Auflauf

Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte: schon seit Jahren nehme ich mir vor dieses Rezept auszuprobieren,
Aber Schluß jetzt mit dem "auf die lange Bank schieben."
Heute ist es soweit.
Und dann bin ich doch selber sehr überrascht, wie schnell und einfach es ist und kann es so gar nicht verstehen wieso ich es nicht schon viel früher gemacht habe.

Zutaten für eine kleine Auflaufform für 1 - 2 Personen:
-    300 g Zwetschgen
-    4 - 5 Scheiben Hefezopf
-    1 XL Ei
-    150 g Sahne
-    150 ml Milch
-       3 EL Zucker
-       1 Pk Vanillezucker
-          Butterflöckchen

1)    Zwetschgen waschen, vierteln, entsteinen.
2)    Backofen auf 160 °C vorheizen.
3)    Hefezopf in Scheiben schneiden
4)    Milch, Sahne, Eier, Zucker und Vanillezucker verrühren
5)    Hefezopf und Zwetschgen schichten und mit der Milch-Eier-Maße übergießen.
6)    Butterflöckchen darüber verteilen und mit etwas Zucker bestreuen.
7)    Auflauf nach ca. 40 Minuten aus dem Ofen nehmen. Falls der Auflauf zu dunkel werden sollte, mit einer Alufolie abdecken.

Den Auflauf am besten noch warm servieren. 

Fazit zweier Testperson  -  in diesem Fall meine Eltern:
Sehr gut. Geschmacklich genau ihr Ding. Eine perfekte Kombiniation von säuerlicher Zwetschge mit süßem Hefezopf und Überguß. 

Mein Fazit:
Perfekte süß-säuerliche Kombination.
Heiße Zwetschgen, mmmhhh es gibt wohl nicht köstlicheres.
Der Hefezopf quilt durch den süßen Überguß auf. Es entsteht der Eindruck man beißt in eine süße "Wolke".
Ich werde dieses Gericht auf jeden Fall wieder machen (ich nehme mir sogar vor noch diesen Jahr) und werde es mit einer Prise Zimt servieren.


Mittwoch, 11. September 2013

Aprikosen-Tarte mit Mandelcreme nach Pariser-Chic

Der Sommer neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu.
Die Tage werden schon seit einiger Zeit kürzer und auch die Sonne scheint nicht mehr mit der Intensität wie zuvor.

Umso mehr freue ich mich auf die südfranzösischen Aprikosen, die ich am Wochenende auf dem Offenburger Markt erstanden habe um Euch hier einen leckeren Aprikosenkuchen zu präsentieren.
Somit hole ich mir noch ein Stückchen Sommer auf den Tisch und lasse mich von dem köstlichen Duft von warmen reifen Früchten verführen der das gesamte Haus erfüllt.

Ich lade Dich ein.
Nimm Platz.
Ich schneide den noch lauwarmen Kuchen an und mit der Tortenschaufel hebe ich das Stück ganz vorsichtig hoch ... und in lasse ihn langsam auf Deinen Teller gleiten.
Noch ein Tässchen Kaffee? Milch? Zucker?
Langsam stichst Du den Kuchen an, zerteilst eine Aprikose und führst die Gabel zum Mund.
Knuspriger Mürbeigboden mit Mandelgeschmack kombiniert mit warmer leicht süß säuerlicher Frucht........mmmmmhhhh.


Wenn Du nicht willst, das es aufhört...
Hier kommt das Rezept:

Zutaten:
-    160 g Mehl
-      75 g Butter
-        3 Eier
-        2 Pk. Vanillezucker
-      75 g Zucker und 25 g Zucker 
-    600 g reife Aprikosen
-      50 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)
-    125 g Aprikosenmarmelade
-        5 EL Puderzucker zum Bestäuben



1)     für den Mürbteig: 160 g Mehl, 1 Ei, 75 g Zucker, 1 Vanillezucker, 75 g Butter und eine Prise Salz gut verkneten und dann ca. 45 min im Kühlschrank kühlen.
2)     Aprikosen waschen und trocken tupfen und entsteinen.
3)     für die Mandelcreme: 2 Eier, 1 Vanillezucker und 25 g Zucker mit dem Schneebesen kurz aufschlagen, dann die Mandeln unterrühren.
4)     Ofen auf 170 °C vorheizen.
5)     die Tarteform gut fetten.
6)     Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und die Form damit belegen und mit einer Gabel mehrmals einstechen.
7)     Mandelcreme auf dem Boden streichen. Aprikosen mit der Wölbung nach oben in die Mandelcreme setzen.
8)     Konfitüre glatt rühren und die Früchte damit großzügig bestreichen.
9)     im heißen Backofen auf der untersten Schiene ca. 45 Minuten goldbraun backen.
10)   danach die Tarte auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.


Sonntag, 1. September 2013

Gezuckerte Heidelbeeren-Tartelette


Nach unendlicher langer Sommerpause melde ich mir hiermit zurück - mit Blaubeeren in ihrer wohl leckersten Form:
warme, klitzekleine Mürbteig-Tartelettes gefüllt mit frischen Heidelbeeren.

Ich hab mich bewußt für die Mini-Variante entschieden, weil aus wenig Teig viele Stück gewonnen werden .


Und so gehts.


Zutaten für 36 Mürbteig-Törtchen 
-   250 g Mehl
-   125 g Butter
-   75 g Zucker
-       1 Ei


Zutaten für die Füllung:
-    200 g Heidelbeeren
-      50 g Kristallzucker
-        1 Eiweiß

1)   Alle Zutaten für den Mürbteig miteinander zu einem glatten Teig verkneten und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
2)   Mini-Muffinbackblech gut buttern.
3)   Aus dem Teig 36 gleiche Kugeln formen und je Mulde damit auskleiden.

4)   Ofen auf 175 °C stellen
5)   Den Teig mit dem Eiweiß bepinseln und eng mit den Heidelbeeren belegen.
6)   10 - 15 Minuten im Ofen backen. Darauf achten, dass der Teig nicht zu dunkel wird.
7)   Die Tartelette aus dem Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen. Dann vorsichtig aus den Formen lösen und mit dem Kristallzucker bestreuen.




Mittwoch, 3. Juli 2013

säuerliche Aprikosenmarmelade mit Holunderblüten

Ich verspreche Euch, dies ist das letzte Rezept mit Holunderblüten - zumindest dieses Jahr.
Nachdem ich bereits letztes Jahr Erdbeermarmelade mit den Blüten versucht hatte und total begeistert war, bin ich überzeugt, dass es mit Aprikosen auch sehr köstlich, wenn nicht sogar noch besser schmeckt.
. . . und ich muß gestehen . . . wie recht ich doch hatte!

Hier das Rezept:
-  1,5 kg Aprikosen
-  800 g Zucker
-   3 Dolden Holunderblüten

1) Aprikosen entkernen und in kleine Stücke schneiden.
2) Im großen Topf zusammen mit dem Zucker langsam erwärmen und immer wieder hochdrehen, bis es gemächlich vor sich hin köchelt.
3) Nach ca. 1 h immer wieder prüfen ob die gewünschte Gelierkonsistenz bereits erreicht ist. Ich schöpfe daher immer ca. 2 EL in eine kleine Schale und stelle sie für ca.. 10 Minuten in den Kühlschrank. Die Marmelade dann soweit abgekühlt, um festzustellen, ob es schon fest genug ist.
4) Wenn die Marmelade die gewünschte Festigkeit erreicht hat, die Holunderblüten hinzufügen und gut umrühren und ca. 5 Minuten weiter leicht köcheln lassen. Dann den Herd ausschalten und alles noch einige Zeit ruhen lassen, damit der Geschmack der Blüten sich noch frei entfalten kann.
5) Danach in ausgewaschene Twist-off Gläser füllen.

Mein Fazit:
Die Marmelade schmeckt säuerlich-aprikosich mit einem leichten Blütenaroma.
Sehr fein ... und eben was ganz besonders.


Rotes Holunderblütengelee

 
Auch wenn die Blüten längst verblüht sind, ich hab noch ein Rezept in petto:
Gelee aus roten Holunderblüten, aus dem Garten meiner Eltern.

Das Rezept habe ich bereits *hier* gepostet, allerdings mit weißen Holunderblüten, die man auf Feld und Wiesen findet. Wenn auch ähnlich wie die weißen Holunderblüten, ist der Geschmack des roten Gelees dennoch eine Nuance anders.




Dienstag, 25. Juni 2013

Mittelalterliche Rosentorte für das große Dorfjubiläum

Bereits *hier* habe ich gepostet was für ein rießengroßes Dorffest --- 1250 Jahre Oberschopfheim uns dieses Wochenende erwartet hat.

Schon Tage zuvor habe ich in unzähligen Backbüchern gestöbert und viele Backblogs besucht um mir Ideen zu holen, welche Torte ich denn zu diesem Fest beisteuern möchte, und dann ist mir eingefallen, ich war doch mal auf einem Blog auf dem einen "mittelalterliche" Torte gepostet wurde.

Einige Mouseklicks später, habe ich tatsächlich gefunden wonach ich gesucht hatte: Aylins Hochzeittorte im "mittelalterlichen Gewand" auf "zum Backen verführt". 
Die Kombinationen von Rosen und Ranken hat mir sehr gut gefallen und auch wenn meine Torte letzendlich doch ganz anders aussah, hat mich ihre Torte dennoch inspiriert. Auch beim Torten-Innenleben habe ich mich für einen Zitronenkuchen mit Lemon Curd entschieden, jedoch habe ich das Rezept aus einem anderen Blog benutzt, den ich seit längerem, regelmäßig verfolge: "Sarahs Torten und Cupcakes-Blog."

Tag 1:  Herstellung der Rosen aus "Gum Paste". Die Farbe ist eine Kombination aus "Peach" und "Pink" von "Sugarflair".
Tag 2:  Herstellung des Zitronenkuchens, Zitronen-Frischkäsefüllung und der Ganache
Tag 3:  Torte wird mit Ganache, dann mit Rollfondant überzogen und anschließend dekoriert.

Zutaten für eine 26er Backform

Zitronenkuchen

-    350 g Butter
-    350 g Zucker
-    350 g Mehl
-        6 Eier
-        1 Pkch. Vanillezucker
-        1 Pkch. Backpulver
-    100 ml Zitronensaft
-        1 Pkch. Zitronenabrieb (Dr. Oetker) 

Zitronen-Frischkäsecreme mit Lemon Curd

-    100 g Butter
-    120 g Frischkäse
-      10 g Puderzucker
-    120 g Lemon Curd (z. B. von Chivers)
-        1 Pkch. Zitronenabrieb (Dr. Oetker)

Ganache für die Tortenumantelung

-    250 g weiße Schokolade
-    125 g Sahne 
(leider hatte ich nicht genügend weiße Schokolade im Haus, so dass ich mir mit ein wenig dunkler Schokolade aushelfen mußte. Geschmacklich hat man jedoch nichts gemerkt - im Gegenteil es ergab sogar einen schönen Kontrast)


Tag 1:
1)   alle Zutaten für den Zitronenkuchen bereitstellen, am besten schon abwiegen. Backform buttern. Ofen auf 175 °C erhitzen.
2)   Eier, Vanillezucker und Zucker schaumig rühren. 
3)  weiche Butter hinzufügen, dann mit Mehl, Backpulver, Zitronenabrieb und dem Zitronensaft aufschlagen.
4)   den Teig in die Backform schütten und ungefähr 40 Minuten backen.
Nach Stäbchenprobe den Kuchen aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten ruhen lassen und ihn dann auf ein Backblech stürzen und  auskühlen lassen. Über die Nacht in den Kühlschrank stellen.
Tag 2:
5)  für die Creme weiche Butter nach und nach mit dem Frischkäse verrühren, Puderzucker, Lemon Curd, Zitronenschale dazugeben. 
6)  den Kuchen aus dem Kühlschrank und einzelen Tortenböden schneiden. 
7)  mit der Zitronencreme einstreichen. 
8)  Ganache vorbereiten: Sahne erhitzen und die zuvor gehackte Blockschokolade darin schmelzenk und mit einem Schneebesen aufschlagen.
9)  danach vom Herd nehmen und alles mit einem Stabmixer homogenisieren. Die Ganache am besten über Nacht nach in den Keller stellen, da sie im Kühlschrank zu hart werden könnte.
Tag 3: 
10) die Torte mit der Ganache bestreichen und wieder ab in den Kühlschrank bis die Masse einigermaßen fest geworden ist.
11) Den Rollfondant weich kneten. Ausrollen. Die Torte ringsherum ummanteln - dekorieren - fertig.

Fazit bei den Gästen
Da ich die Torte bei uns im Feuerwehrhaus abgegeben hatte, konnten mich keine Lobeshymnen direkt erreichen. Als ich allerdings nach einigen Stunden mein Kuchenblech wieder abholte, war vom  Kuchen nichts mehr übrig geblieben.

Fazit von mir: 
Ein Stück habe ich mir allerdings noch direkt an der Verkaufstheke ergattert - und da ich selber immer meine schärfste Kritikerin bin, kommt hier mein Urteil: Es gibt rein geschmacklich gar nichts zu beanstanden. Der Boden hatte einen feinen zitronigen Geschmack. Die Konstenz war weich und locker und perfekt durchgezogen. Ein super Rezept, dass ich bestimmt nicht zum letzten Mal gebacken habe.

Optisch gesehen hätte die Torte höher sein können und die Rosen feiner ausgearbeitet.
Leider hat mir die Zeit (und zugegeben auch die Geduld) gefehlt. Bei der nächsten Torte nehme ich auf jeden Fall die doppelte Menge des Zitronenkuchens um mehr einzelne Böden zu erhalten und somit eine schöne Höhe zu erreichen.

Außerdem sollte ich noch vermerken, dass ich mir von der gesamten Menge noch etwas abgezwackt habe um noch eine kleine Variante der Torte für die Lieben zu hause zu backen. Die einzelnen Böden habe ich vor bestreichen mit der Zitronencreme noch zusätzlich mich "Limoncello" getränkt. 
Mein Mann allerdings gab noch einen Kommentar zu dem Kuchen ab: "das ist der Beste, den Du je gebacken hast".
Na also !