Donnerstag, 13. Juni 2013

Holunderblüten-Gelee

Es gibt sie hier überall!
Am Straßenrand, auf Spielplätzen, in privaten Gärten,  auf öffentlichen Plätzen, oder in den Wäldern.
Weißblühend - nicht selten an üppigen Büschen und verströmen einen süßlichen betörenden und typische Duft - - -                     
                                                 Holunderblüten 
Auch dieses Jahr lasse ich es mir nicht nehmen und pflüge die Blüten, wie jedes Jahr am Waldrand an einer nur selten befahrenen Straße. Es kommt mir auch so vor, daß trotz des schlechten Wetters im Frühling die Sträucher noch nie so üppig geblüht haben wie dieses Jahr.


Zutaten für ca. 6 x 175 ml Gläschen:

-     4 Holunderblüten-Dolden
-  750 ml Wasser
-    1/ 2 Zitrone
-    1 kg Gelierzucker 1plus1 

1)  Der dicke Strung entfernen, die Holunderblüten so gut wie es eben geht von den Stängeln lösen und ca. 12 Stunden in Wasser einlegen.
2)  Nach der Einlegezeit durch eine sauberes Küchentuch oder durch ein feines Sieb abseien.
3)  In einem großem Topf langsam erwärmen, die ausgepresste Zitrone mit dem Zucker hinzufügen und dann 4 Minuten sprudelnd aufkochen.
5)  Vom Herd nehmen und den Schau abschöpfen.
6)  Ein wenig auskühlen lassen und dann in die Gläser füllen. Deckel draufschrauben und auf den Kopf stellen.
* ** **   Prima auch als kleines Mitbringsel   ** * *

Fazit der Beschenkten: 
Schmeckt auch den Skeptikern.

Fazit für mich:
Wenig Aufwand. Feines Blütenaroma.
Sehr kostengünstig



Mittwoch, 12. Juni 2013

Wanderung zur Jakobuskapelle in Gengenbach

Wieder einmal verschlägt es uns ins wunscherschöne Gengenbach.
Diesmal entscheiden wir uns für eine kleine Wanderung von ca. 4 km durch die Gengenbacher Weinberge bei idealen Wetterbedingungen.
Also schnüren wir unsere Rücksäcke, voll mit Proviant, Getränken und sonstigem Kleinkram, was eben Kinder - vor allem Kleinkinder so brauchen und machen uns auf den Weg - der Sonne entgegen.

Am Sonntag ist in Gengenbach die Innenstadt für den Verkehr gesperrt, daher suchen wir rings um den Stadtkern einen Parkplatz und laufen Richtung Obertor - zur rechten Hand sehen wir durch die Häuser schon die Weinberge und unser Wanderziel, die Jakobuskapelle.


Nach nur 30 Meter nach dem Obertor stoßen wir rechts auf eine Mariastatue im Glaskasten und biegen da ab. Nach weiteren 30 Metern führt eine schmale Steintreppe links nach oben. Wenn Ihr ein Kinderwagen dabei habt so wir, folgt Ihr einfach dem Weg geradeaus und biegt ab in eine scharfe Linkskurve und kommt dann auch dort oben an, wo ich diese wunderschöne Aufnahme, mit Blick auf das Obertor, aufgenommen habe.


Wir folgen dem Weg durch die Wohnsiedlung bis die Steigung weiterhin zunimmt und wir nur noch von Laubbäumen umringt sind und weiterhinauf gehen zu den Weinreben.

... durch die Reben zur Jakobuskapelle


Nach 10 Minuten erreichen wir den ersten wunderschönen Aussichtpunkt über Gengenbach und den Weinreben.  

Kriegsdenkmal

Wir lassen das Panorama hinter uns und steigen weiter hinauf, wo wir die Kapelle schon erblicken können.


An der Weggabelung biegen wir nach links und befinden ins im Hinterhof der Kapelle.







Vom Jakobusgedenkstein und der kleinen Kapelle mit der Pieta gehen wir in die Jakobuskapelle hinein und nehmen anschließend wieder draußen im Vorhof eine kleine Stärkung zu uns, bevor wir wieder weiter wandern - auf den Hügel gegenüber mit der kleinen schwarzen Hütte.
Der Weg dorthin ist momentan mit Kunstplakaten rund um das Thema Reben und Wein gestaltet.

Auf dem grünen Hügel direkt in der Mitte des Bildes könnt Ihr unser zweites Wanderziel erkennen
 
 

 

 

Blick auf die Kinzig



Oben angekommen genießen wir das Panorama mit Blick zurück zur Jakobuskapelle und auf der anderen Seite ins Kinzigtal.
Nachdem wir uns etwas erholt hatten machten wir uns an den Abstieg und gingen direkt zum Kinderspielplatz "Schneckenmatt" *klick* um unsere Füße im Bach zu kühlen und anschließend verputzen wir noch jeweils eine Riesenkugel Eis in der Innenstadt.

Freitag, 7. Juni 2013

Seerosentorte

Tarte de nénuphar
Water lily cake

Wir verreisen.
Es ist zwar nur ein kleiner Kurztrip in den Norden Frankreichs, jedenfalls möchte ich meinen Schwiegereltern mit einer kleinen besonderen und vor allem selbstgemachten Süßigkeit überraschen.
Da die Franzosen jedoch nicht so auf die deutschen Sahne- oder Buttercreme- torten stehen, gibt es jedoch eine Variante von Kuchen, die selbst Franzosen nicht widerstehen können: Schokoladenkuchen.
Da ich bei meiner Eulen-Eierlikörtorte *klick* bereits sehr positive Erfahrungen mit dem Boden gesammelt habe, habe ich mich diesmal auch für diese Art entschieden, jedoch nicht so aufwendig.

Als Motiv habe mich für Seereosen entschieden, da bei so einem Regenwetter scheint mir ein Frühlingsmotiv nicht passend.




Tag 1:  Herstellung der Seerosen aus "Gum Paste". Jede einzelne Schicht ist separat mit pinkfarbener und orangener Lebensmittelfarbe eingefärbt.
Tag 2:  Herstellung des Eierlikör-Schoko-Kuchens.
Tag 3:  Herstellung der Schokoladenbuttercreme und Zusammenstellung der Torte, sowie mit Rollfondant überziehen und dekorieren.

Zutaten für den Schoko-Eierlikör-Kuchen in einer 18er Springform:

-      4 Eier
-   150 g Puderzucker
-     75 g Butter
-   150 g Mehl
-   150 ml Eierlikör
-    1/2 Pkch. Backpulver
-     1 Pkch. Vanillezucker

Zutaten für die Schokoladen-Buttercreme
-   150 g Butter
-   150 g Puderzucker
-      2 EL Kakao

1)  Alle Zutaten bereitstellen. Die Springform buttern und den Ofen auf 165 °C Ober- und Unterhitze stellen.
2)  Eier mit dem Puderzucker so lange schaumig schlagen bis sie ganz hell werden. Dann die weiche Butter hinzufügen und weiter schlagen.
3) Mehl mit dem dem Backpulver und dem Vanillezucker mischen und abweselnd mit dem Eierlikör zu der Masse hinzufügen.  und Eierlikör untermischen.
4)  In die Springform füllen und ca. 40 Minuten backen. Wichtig: Stäbenprobe durchführen ob Kuchen durchgebacken ist. Danach den Kuchen zum Auskühlen auf das Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.
5) Den Kuchen mit einem Kuchenmesser in der Mitte teilen und in den Kühlschrank stellen.
6) Für die Buttercreme, die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig schlagen und den Kakao hinzufügen.
7) Die Torte mit der Creme dick füllen und mit dem Rest den Tortendeckel und die Wände beschmieren und mit einem Kuchenmesser schon glatt streichen. Danach in den Kühlschrank stellen.
8) Rollfondant durchknete, ausrollen und die Torte damit ummanteln. Den Restfondant leicht grün einfärben ausrollen, und mit einem spitzen Messer langsam Seerosenblätter rausschneiden und zusammen mit den bereits modellierten Blüten und Lebensmittelkleber die Torte dekorieren.
Tipp: Die Blüten bevor sie belegt werden kurz mit heißem Dampf, z. B. aus dem Wasserkochen, abdampfen. So entsteht ein wunderschöner Glanz und die Farben kommen richtig kräfig zur Geltung. 

Mein Fazit: 
Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Blüten sind mir sehr gut gelungen und ich bin auch mit der Farbe sehr zufrieden.
Die Kuchenkonsistenz ist sehr gut und fest. Der Geschmack sehr aromatisch schokoladig.
Die Buttercreme ist fest und schmeckt zum Kuchen sehr köstlich und ist nicht zu süß.








Sonntag, 2. Juni 2013

Frühlingsgefühle im Lahrer Stadtpark

Endlich - ein Hauch von Frühling.
Die Sonne scheint vom Himmel - und dennoch sind kühle 20 Grad.

Auf einen richtig großen Ausflug hatten wir alle nicht wirklich Lust, daher haben wir uns entschieden nach Lahr in den Stadtpark *klick* zu fahren.
Im Lahrer Stadtpark ist für alle etwas geboten. Vielfältie Vegetation und Blütenpracht das ganze Jahr hinweg.

Es gibt einen Rosengarten, der um diese Jahreszeit normalerweise schon blüht, aber dieses Jahr blieben die Blüten noch ihren Knospen fest verschlossen. Außerdem gibt einen Kakteenhain, einen Ententeich mit Springbrunnen, ein japanischer Pavillion, eine Grotte, ein großer Kinderspielplatz, ein Labyrinth, ein Streichzoo mit Rehe, Ziegen, Lamas und vieles vieles mehr.

Hier ein paar Fotos und Anregungen:









Samstag, 1. Juni 2013

Möhrencremesuppe mit Petersilie

Regen. Regen. Regen.
Und das schon seit Tagen...

Was gibts da besseres als eine warme Suppe, die die Seele wärmt?


Zutaten für 4 Personen              zur Beilage:

-   500 g Möhren                      - 4 Scheiben Toast
-        1 große Zwiebel      
-        3 EL Butter
-        2 EL Olivenöl

-    500 g Pomodoro
-    400 g Gemüsebrühe
-    200 ml Sahne
-        1 Lorbeerblatt
-        4 EL Schmand oder Creme Fraiche
-        1 Pk. Mozzarella-Bällchen.
-        1 Bund Petersilie
-        1 EL Paprikapulver


1)   Möhren und Zwiebeln schälen und grob schneiden. Petersilie fein hacken.
2)   Butter und Öl im Topf erhitzen und Möhren und Zwiebeln mit der Hälfte der Petersilie anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen, Brühe hinzugeben und ca. 10 Minuten bei  schwacher Hitze köcheln lassen.
3)   Pomodorro und das Lorbeerblatt hinzufügen und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
4)   Lorbeerblatt entfernen. Suppe mit Stabmixer fein pürieren.
5)   Sahne hinzufügen und noch mal aufkochen lassen. Paprikapulver hinzufügen. Suppe abschmecken ggf. nochmals nachwürzen.
6)   Suppe im Teller anrichten. Ein großer Klecks Schmand in den Teller geben, dannn die Mozzarella rein geben. Mit Petersilie bestreuen.
                                                                                       ........mmmmmmhhhh.....und genießen.
                                                            

Donnerstag, 30. Mai 2013

Marmorkuchen läßt Kinderherzen höher schlagen...

Bei meinem letzten Post habe ich ja berichtet, dass ich mich viel auf anderen Blogs rumgetrieben habe um auch selber mal zu sehen, was denn so gebacken wird und auch mir weitere Anregungen für meinen Blog zu holen.
Da bin ich auf den Blog von Melli aus Osnabrück *klick*gestoßen und hab dieses tolle Kuchenrezept entdeckt:
* ** * *   Marmorkuchen  * ** **
wenig Zutaten - alles miteinander vermischen - backen - fertig !



Zutaten:
-  400 g Mehl
-  250 g Butter
-  300 g Zucker
-      5 Eier
-      1 Pkch. Backpulver
-      1 Pkch. Vanillezucker
-   200 g Wasser
-      3 EL Kakao
-   150 g Vollmilch-Couverture

1)  Ofen auf 180 °C vorheizen. Backform buttern
2)  alle Zutaten miteinander vermischen (außer den Kakao und die Couverture)
3)  2/3 des Teiges in die Backform füllen. 1/3 des Teiges mit dem Kakao verrühren und dann auch in die Backform schütten. Einige, wenige Male den Schokoteig unterheben, damit eine strenge Marmorierung entsteht.
4)  Eine Stunde backen, danach auf das Kuchengitter stürzen (Stäbchenprobe durchführen!)
5)  Couverture in heißem Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Den Kuchen mit dem Gitter auf ein Auffangbackblech stellenund den Kuchen mit der Couverture langsam übergießen. Immer wieder absetzen und warten das die Couverture fester wird.

Fazit der Gäste:
siehe Überschrift :)
mein Mann fand ihn auch sehr gut

Fazit von mir:

Ein sehr leckerer, saftiger Marmorkuchen mit einer tollen festen Konsistenz.
Wenig Aufwand - tolles Ergebnis.
Am Tag danach schmeckte er sogar noch besser.
Eignet sich prima als Mitbringel zu Geburtstagen oder Kindergartenfesten - oder einfach als kleine Freude zuwischendurch.







Mittwoch, 29. Mai 2013

Mürbteigtörtchen mit Erdbeerschaumfrosting

Nachdem ich die letzten Tage viel im World-Wide-Web unterwegs war und mir einige, und muß wirklich sagen ganz tolle Backblogs entdeckt habe, wird es nun wieder Zeit mich ein bischen um meinen eigenen Blog zu kümmern.
Wie ihr bei meinem letzten Post vielleicht bemerkt habt, hab ich nicht nur die Eulen-Eierlikör-Torte (mein ganzer Stolz) *klick* gebacken, sondern auch noch 12 kleine Erdbeerschaum-Törtchen, die ich Euch gerne zeigen möchte.

   
  
Zutaten für 12 Mürbteig-Törtchen 
-   500 g Mehl
-   250 g Butter
-   100 g Zucker
-       1 Ei

Zutaten für den Erdbeerschaum
-    500 g Erdbeeren
-      10 Blatt Gelatine
-      50 g Zucker
-    100 g weiße Kuvertüre
-    400 g Quark
-    300 g Schlagsahne

1)   Alle Zutaten für den Mürbteig miteinander zu einem glatten Teig verkneten und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
2)   Muffinbackblech gut buttern.
3)   Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
4)   Erdbeeren waschen, putzen, mit dem Zucker pürieren.
5)   Ofen auf 180 °C stellen. Teig aus dem Kühlschrank nehmen, nochmal gut durchkneten und die Muffinförmchen gut auslegen und mit der Gabel einen Wellenrand drücken.
6)   Im Ofen ca. 20 Minuten backen, wenn Stäbenprobe ok, dann aus dem Ofen nehmen und den Förmchen lösen.Wenn die Förmchen nicht mehr so heiß sind mit Puderzucker bestäuben.









7)   Weiße Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen und Törtchen innen ausstreichen.
8)   Gelatine ausdrücken, leicht erwärmen bis sie sich auflöst, dann 2 bis 3 EL Erdbeerpüree untermischen, dann das restliche Püree.
9)   Quark unter die Masse rühren. Kalt stellen.
10) Schlagsahne steiß schlagen und unter die Erdbeerquarkmasse heben, wenn diese anfängt zu gelieren.
11) Creme in einen Spritzbeutel füllen und in die Törtchen spritzen.
12) Ab in den Kühlschrank damit und für mindestens 3 Stunden - länger wäre besser, kühlen.

Fazit der Gäste:
Der Erdbeerschaum war sehr lecker. Der Mürbteig war leider ganz schön dunkel geworden.
Diejenigen, die aber ein Faible für Erdbeercreme haben, haben 2 x zugriffen.

Fazit für mich:
War von dem Erdbeerschaum nicht ganz so begeistert.
Der Boden war zu dunkel und somit zu hart(hatte den Mürbteig auf 200 °C, nicht wie oben bereits korrigiert).
*** Optisch gesehen, ein absoluter Augenschmaus ***