Dienstag, 25. Februar 2014

Wandertorte Jakobus

Meine Freundin feierte dieses Wochenende einen runden Geburtstag. Da kommt man mal echt ins Grübeln: was Schenken ??? Originell sollte es sein, nicht zu teuer, aber auf keinen Fall zu billig, am besten was Selbstgemachtes, zumindest ein Teil davon.

Ich erinnerte mich an ein Gespräch, dass wir vor vielen Monaten führten. Wir wollten irgendwann, wenn die Kinder etwas größer sind, den Jakobsweg zusammen machen. Aber wir haben nie festgelegt von wo wir beginnen und wie lange wir unterwegs sein wollen. Nach ein bischen googeln, hatte ich ihn gefunden, den Kinzigtaler Jakobusweg, von Loßburg bis Gengenbach - 90 km in 5 Etappen. Also worauf warten!
Wir starten mit der Pilgertour noch diesen Sommer, gleich hier vor unserer Haustür.
Informationen zum Kinzigtaler Jakobusweg findet ihr auf folgenden Links:
http://jakobusweg.com/Kinzig
http:/wanderkompass.de/Deutschland/kinzigtaeler-jakobusweg
Das Kultur- und Touristenbüro in Gengenbach organisiert sogar eine 5tägige Pilgertour inklusiv Gepäcktransfer *klick*

Passend zu dem Wanderthema dann noch die Torte.
 

Sieht die nicht mal fantastisch aus? Vielleicht sollte ich einfach ein bischen bescheidener sein, aber ich bin über das Ergebnis einfach mehr als happy.
Als Torteninnenleben habe ich mich für die Zitronenvariante entschieden. Das Rezept findet ihr hier: *klick*





Sonntag, 19. Januar 2014

Kokoskuchen - mit Vanille und weißer Schokolade

... eine Liaison



Schon seit langem google ich mich durch die Weltgeschichte, auf der Suche nach schönen Blogs, neuen Ideen, schönen Bilddarstellungen und natürlich nach den BESTEN Rezepten. Wie eine Honigbiene, fliege ich von Blüte zu Blüte, lasse mich inspirieren, sammle fleißig Rezepte, die ich akribisch auf meiner TO-BAKE-LIST vermerke, die immer länger und länger wird.
Ich stelle mir auch tatsächlich langsam die Frage wer soll das alles bloß essen?

Nichtsdestotrotz schwinge ich dieses Wochenende den Schneebesen, und zwar nach einem Rezept von dem
"Backbuben" *klick *, dessen Homepage ich regelmäßig besuche. Seine Fotoinszenierungen sind wirklich ganz wundervoll und lassen einem wirklich das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Jedenfalls viel meine Wahl auf den karibischen Kokosrührkuchen, der mich für dieses Mal glücklich machen sollte.

Wenn ich ein Rezept zum ersten Mal ausprobiere, nehme ich mir immer das gleiche vor; mich direkt daran zu halten!
Wenn ich aber mal tief in mich gehe und mal ganz intensiv darüber nachdenke - habe ich es bislang noch nie geschafft.
Und auch dieses Mal habe ich die Finger nicht von einigen Modifizierungen gelassen.
Anstatt Vanillearoma, habe ich echte Vanille benutzt, als Kuchenglasur habe ich mich für weiße Schokolade entschieden und auf die Ananasstückchen habe ich verzichten müssen, weil meine Tochter, diese Frucht partout nicht ausstehen kann.

Hier also meine
Zutaten :
  • 220 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 4 EL Kokosraspeln
  • 1 Vanilleschote
  • 4 Eier
  • 200 g Kokosmilch
  • 50 g weiße Raspelschokolade  
für die Dekoration 
  • 150 g weiße Kuverture 
  • Kokoschips (hier von Alnatura)
  • 5 Physalis 
 1)   alle Zutaten vorbereiten, ggf. schon abwiegen. die Backform buttern und den Ofen auf 180 Grad vorheizen
2)   Butter und Zucker cremig aufschlagen. Dann jedes Ei einzeln ca. 30 Sekunden unterrühren
3)   Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit der Kokosmilch in den Teig rühren
4)   Die Vanilleschote längs aufschneiden und die Vanille auskratzen. Die Vanille mit der weißen Schokolade  und den Kokosraspeln zum Teig geben und gut unterheben
5)   In die Form füllen und ca. 55 Minuten backen. Nach der Stäbchenprobe herausnehmen und auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.
6)   Die Kuverture grob hacken und im Wasserbad schmelzen. Die Konsistenz prüfen (sie sollte nicht zu flüssig sein!) Die Kuverture auf den Kuchen schütten und schön verteilen. Mit den Kokoschips dick betreuen und mit den Physalis dekorieren.


Eh voila ! der Kuchen ist fertig. 

Fazit von den Gästen: 
alle nahmen sich zwei Stück Kuchen
Muss ich mehr erklären?

Fazit von mir:
Einfache Herstellung. Der Teig sehr locker leicht und geschmeidig.
Die weiße Kuverture lässt sich super auf dem Kuchen verarbeiten und erreicht sehr schnell die richtige Konsistenz. Geschmacklich ist der Kuchen durch die Einarbeitung von den Kokosflocken und der weißen Schokolade sehr saftig. Die Vanille sticht fein hervor. Zusammen mit der üppig aufgetragenen Glasur - ein echter Leckerbissen.

Mein Tipp:  Ich würde den Kuchen beim nächsten Mal mit Kokoslikör (vielleicht "MALIBU"?) tränken.
 

Dienstag, 14. Januar 2014

Kaffee-Baileys-Torte im Klatschmohngewand


Wir stecken schon mitten drin - im Jahr 2014.
Und schon gehts los mit den ganzen Geburtstagen die sich zumindest in unserer Familie auf die ersten fünf Monate stark komprimieren.

Schon an diesem Wochenende war es so weit, eine liebe Freundin von mir hat Ihren Geburtstag gefeiert. Da ich schon seit langem keine Motivtorte mehr gebacken hatte, war ich geradezu montiviert sie mit einer Eigenkreation zu überraschen.

Zutaten 
für den Mokka-Boden:                      für die Mokko-Butter-Creme
-       250 g Mehl                               -       250 g Butter
-       250 g Butter                             -       350 g Puderzucker
-       250 g heller Rohrzucker            -           3 TL Instantkaffee
-           4 Eier                                   -           2 EL heißes Wasser
-           1 EL Instantkaffee                -            1 Prise Salz
-           3 EL Kakaopulver
-           3 TL Backpulver
-           4 EL heißes Wasser
-          50 ml Baileys (zum Tränken der Böden)

1)   alle Zutaten abwiegen und bereitstellen. Backblech buttern und Ofen auf 180 °C vorheizen.
2)   den Instantkaffee in 3 EL heißem Wasser auflösen und etwas schaumig rühren.
3)   Butter mit dem Zucker schön schaumig rühren und erst wenn die Farbe schön hell ist, den Kaffee hinzufügen und weiterschlagen.
4)   die Eier nach und nach unterrühren.
5)   Mehl, Kakao und Backpulver miteinander mischen und unter die Masse heben.
6)   den Teig in die Backform füllen und ca. 45 Minuten backen lassen. Nach Stäbchenprobe den Kuchen aus dem Ofen nehmen, ihn aufs Kuchgitter stürzen und ihn gut auskühlen lassen.

7)  den Kuchen in der Mitte so oft durchschneiden, dass  insgesamt drei Böden entstehen, wer sich traut darf auch öfters....und mit dem Baileys tränken.
8)  für die Buttercreme: die Butter mit dem Puderzucker schaumig schlagen, den Kaffee in Wasser auflösen und hinzufügen. Die Masse so lange schlagen bis sie sahnig-weich ist.
9)  den Kuchen damit befüllen und ummanteln.
10)Bevor der Kuchen mit dem Rollfondant eingepackt wird ihn mit einer Kuchenhaube abdecken und ihn über Nacht anziehenlassen.

Fazit bei den Gästen:
Optisch gesehen ein echter Hingucker. Großes Lob aber nicht nur für die Optik , sondern auch für den Geschmack. Meine Freundin, die direkt neben mir saß, hat mit weit aufgerissenen Augen und vollem Mund bestätigt: "Du, der isch echt legger."

Fazit von mir: vorab muss ich gestehen: ICH LIEBE KAFFEE - in allen Formen!
Umso mehr hat es mich erfreut, das die Torte wirklich gelungen war. Die Konsistenz der Böden war fest und geschmacklich nicht zu bitter-nicht zu süß. Der Knaller allerdings war die Kaffeecreme. Cremig, süßlich und hat die feine Kaffenote geschickt hervorgehoben.
Der weiße Fondant mit der knallroten Mohnblüte war ein herrlicher Kontrast zu dem schwarzen Kuchen beim Aufschnitt. 



Sonntag, 17. November 2013

Mediterane Tomaten-Parmesan-Muffin

Das Rezept, dass ich Euch heute vorstellen möchte, habe ich schon seit mehreren Tagen gebacken, habe aber immer wieder andere Leckereien vorgezogen.

Dennoch möchte ich es keinesfalls versäumen, diese Muffin zu posten, weil sie direkt vom Ofen in den Mund gewandert sind - das ist kein Scherz.
Nur ungefähr die Hälfte davon ist tatsächlich auf dem Tisch gelandet und wurde dann von meinem Mann verschlungen.


Das Rezept ist einfach und schnell zubereitet.
Aber noch schneller finden die pikanten Gebäcke den Weg vom Mund in den Magen.

Zutaten:                                    Gewürze:
-    200 g Magerquark              -     Thymian
-    100 g Schmand                   -     Oregano
-    250 g Mehl                         -     Basilikum (1/2x Bund)
-        3 TL Backpulver             -    Salz & Pfeffer

-        1 Ei 
-    300 g Kirschtomaten
-        6 EL Olivenöl
-        6 EL Milch
-    150 g Parmesan     

1)   alle Zutaten vorbereiten und abwiegen. Ofen auf 200 °C vorheizen. Umluft auf 180 °C. Muffinblech mit Öl einpinseln oder ausbuttern.
2)   Tomaten halbieren. Basilikum in Streifen schneiden.
3)   Quark mit Öl, Milch, Salz, Pfeffer, die Hälfte des Parmesans und Ei miteinander verrühren.
4)   Mehl mit Backpulver mischen, Thymian, Oregano und Basilikum mit der Quark-Ei-Masse verkneten.
5)   Teigmasse gleichmäßig in die Förmchen verteilen und die einzelnen Tomaten in die Teigmasse drücken und mit der anderen Hälfte des Käses bestreuen.
6)   Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen.

Fazit meines Mannes:
"Verdammt gut"

Mein Fazit:
Begeisterung pur!
Sehr geschmackvoll. Würzig durch den Thymian-Oregano-Mix. Samtig durch den Schmand. Fruchtig durch die Tomate. Perfekt kombieniert durch den Parmesan.
Ein Must-Have bei der nächsten Party.



Donnerstag, 31. Oktober 2013

gepuderte Kaiserschmarrn mit Trauben-Rotwein-Kompott

Bei uns gibts eigentlich so gut wie NIE irgendwelche Süßspeisen.
Obwohl ich mit Kaiserschmarn, Zwetschgenknödel und Palatschinken aufgewachsen bin, kann meine französische "bessere" Hälfte eher mit Käse und Saucission was anfangen. Hinzukommt noch, das unsere beiden Kinder, die französischen Geschmacksknospen geerbt haben. Da schiebt sich meine Große schon mal zum Nachtisch schwarze Oliven hinter die Kiemen und der kleine Zwerg beißt noch einmal herzhaft in die Wurst.

Doch da ich gestern erst das gepriesene Trauben-Rotwein-Kompott gekocht habe, habe ich mich heute mal durchgesetzt.

gepuderte Kaiserschmarrn mit Trauben-Rotwein-Kompott


Die Kombination der Zutaten mische ich eigentlich immer nach Gefühl, da ich anhand der Teigkonsistenz "erfühlen" kann, ob der Teig geschmeidig genug ist. Heute allerdings habe ich die Löffel genau gezählt und die Milch genau abgemessen.

Hier also die Zutatenliste für zwei hungrige Erwachsene oder
für 4 Nachtischteller
-    4 Eier
-   12 EL Mehl (3 EL pro Ei)
-     2 Pkch. Vanillezucker und eine Prise Salz
-   400 ml Milch
-   Sonnenblumenöl
-   Puderzucker und Zimt zum Bestäuben


1)  Eier in eine Schüssel schlagen und schön schaumig schlagen. Nach und nach immer das Mehl inzufügen und weiterschlagen, so dass keine Klümpchen entstehen. Wenn der Teig zu fest wird, so dass das Schlagen zu schwer wird ganz wenig Milch hinzufügen. Mehl und Milch abwechselnd hinzufügen.
Duch regelmäßiges Schlagen lösen sich die Klümpchen auf.
2)  Vanillezucker und Salz hinzufügen und alles miteinander vermengen.
3)  Großzügig Öl in einer, am besten tiefen Pfanne erhitzen. Teig hineingeben und mit einem dem Teigheber versuchen den Teig immer wieder zu wenden. Den Teig allerdings bewußt dabei "verupfen".
4)  Die fertig gebackenen Schmarrn auf dem Teller anrichten und mit Puderzucker-Zimt-Mischung bepudern. 

Mein Fazit:
Eine sehr schmackhafte Süßspeise aus Zutaten die man (meist) sowieso zu hause hat.
Sehr leckere Süßspeise, die auch Hauptgericht-Qualität hat. Sehr leckere Geschmackkombination durch Vanillezucker im Teig und dem Zimt obendrauf.

Fazit meines Mannes und meiner Kinder:
Alle haben Ihre Tellerchen leer gegessen.
Mein Mann, der dieses Gericht - man mag es kaum glauben - noch nie zuvor gegessen hat, hat dennoch zustimmend mit dem Kopf genickt. Das Kompott fand er sehr gut.
 

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Trauben-Rotwein-Kompott

Ich weiß wirklich nicht seit wie vielen Wochen ich mir schon vornehme dieses leckere Kompott zu kochen.
Schon letztes Jahr habe ich dieses Rezept ausprobiert und war von dem Ergebnis total begeistert.
Dieses Jahr hab ich mich an das Originalrezept gehalten und es mit Gelierzucker versucht - allerdings mit mäßigem Erfolg.
Nach erkalten des Kompotts hat der Sud definitiv zu stark geliert und ich bevorzuge eindeutig die flüssigere Variante, daher hier das Rezept von meinem Erstversuch:



Hier die Zutaten:
-     500 g rote Trauben (am besten kernlos)
-     200 g Rotwein
-     200 g Zucker

1)   Die Trauben waschen, halbieren, wenn nötig entkernen.
2)   Trauben in einen Topf geben, Rotwein und den Zucker hinzufügen und 4 Minuten aufkochen.
3)   In heiß ausgewaschene Einmachgläser (ich hab meine von IKEA), oder in Twist-off-Gläser abfüllen.

Mein Fazit:
Sehr einfache Handhabe.
Sehr wenige Zutaten.
Geschmacklich sehr fruchtig. Der typische Geschmack des Rotweins verflüchtig, was bleibt ist ein ganz besonderer vollmundiger Geschmack der sich mit den Weintrauben sehr gut vereint.

Dieses Kompott passt z. B. sehr gut zu Kaiserschmarrn, Waffeln, Crêpes & Co.

Möglich auch die helle Variante:
mit hellen Weintrauben & Weißwein.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Süße Butter-Rosen wecken Erinnerungen

Als ich noch ein kleines Mädchen war, gab es bei meiner Oma zum Geburtstag immer große Familenfeiern. Sämtliche Geschwister mit ihren Ehepartnern, Kindern und Kindeskindern, Tanten, Onkel, Cousinen und Großcousinen...

Die Hütte war voll und die Kuchentafel reichlich gedeckt, wenn auch die Auswahl zu dieser Zeit nicht so vielfältig war.

Besonders charakteristisch bei diesen Festlichkeiten war, das Frauen und Männern stets getrennt saßen und daher die Diskussionsthemen sehr unterschiedlich waren.

Die Vorbereitungen begannen morgens früh gegen 9 Uhr, direkt nach dem Frühstück, und in aller Gemütlichkeit. Ich kann mich nicht erinnern, dass einmal Hektik ausgebrochen war.

Am frühen Nachmittag wurden die beiden Tische, einer im Esszimmer, einer im Wohnzimmer, der aufs Maximalste in die Höhe gekurbelt wurde, mit weißen Tischtüchern gedeckt. Das feine weiße Porzellan wurde aus der Vitrine geholt und ein herber Kaffeeduft durchströmte das Haus.
Meist gab es einen Baumstammkuchen, den ich als Kind allerdings oft verschmähte, aber die Hefekipferl die mit einer geheimnisvollen Fleischfüllung gefüllt waren mochte ich sehr.

Aber welches Gebäck ich ganz besonders liebte, das es aber auf unerklärliches Weise nicht oft gab waren
Butterrose.



An das und vieles mehr habe ich mich heute erinnert, als ich heute in der Küche stand und eigentlich Zimtschnecken backen wollte, aber feststellte, dass ich doch nicht alles Zutaten hatte.
Ich liebäugelte kurz damit, das Rezept einfach abzuwandeln, ich entschied mich aber anders.

Das Ergebnis war für mich einfach wunderbar und ich bin sicher, auch meiner Oma hätten die Butterrosen sehr geschmeckt.

Zutaten für ca. 16 Butterrosen:
-     500 g Mehl
-        1 Würfel Hefe
.      300 ml Milch (handwarm)
-     150 g Zucker
-     120 g Butter
-        1 Prise Salz

1)    Hefe in handwarme Milch brökeln und 15 Minuten stehen lassen. (Milch darf nicht zu warm sein !)
2)    Mehl in die Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken und die Milch mit der Hefe hinein schütten.
3)    80 g weiche Butter, 100 g Zucker und eine Prise Salz hinzufügen und alles zu einem Teig verkneten.
4)    Teig an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen, bis der Teig das doppelte an Volumen erreicht hat.
5)    Ofen auf 190° C vorheizen.
6)    Den Teig nochmal kurz mit der Hand durchkneten und zu einem Rechteck auswalken (ca. 50 x 30).
7)    40 g Butter auf den Teig streichen und den 30 Zucker locker darauf verteilen.
8)    Muffinblech großzügig ausbuttern. 
9)    Von der Längsseite den Teig so straff wie möglich rollen, 3 cm dicke Scheiben schneiden und in die Backblechmulde legen.
10)  Das Backblech in den Ofen schieben und 15 Minuten backen.
11)  Mit der restlichen flüssigen Butter, mit 20 g Zucker alle 5 Minuten dick einpinseln.

Mein Fazit:
Schon als ich die Butterrosen aus dem Ofen nahm, war die Neugierde und Begierde zu groß, dass ich es gerne in Kauf nahm mir die Finger zu verbrennen. Der Teig war wunderschön aufgegangen und durch die Butter-Zuckerglasur erhielten die Butterrosen einen wunderbaren Glanz. Ich riß die Mitte der Rose langsam heraus, ließ den heißen Dampf mir ins Gesicht schlagen und biss vorsichtig in den butterweichen, immer noch heißen Hefeteig.
Drei Butterosen habe ich direkt aus dem Backblech heraus verschlungen.
Drei weitere folgten dann am Nachmittag zum Kaffee.
Nach dem Abendessen habe ich mir noch Eine als Nachtisch gegönnt.

Fazit meiner Kinder:
Meine Erstgeborene, die eher Schnitzel, Käse und Oliven bevorzugt hat gleich zwei auf einmal gegessen,
ehe ich mich versah, hat die zweite angefangen in jedes Küchelchen einmal reinzubeißen.

Mein Mann hat dann den Rest verputzt.
Nach nur 5 Stunden war der Spuk vorbei.

Mein Tipp:
Am besten noch warm genießen.
Dann ist der Teig am weichsten.